Pressemeldung 13. Oleg Kagan Musikfest Kreuth – Tegernseer Tal

 

„Brahms plus ...“

Festsaal Wildbad Kreuth

Samstag, 6. Juli 2002, 19.30 Uhr      -    Ausverkauft   -

 

 

„Das ist schlichtweg der beste und perfekteste Geiger, den ich je gehört habe", schwärmte Yehudi Menuhin. „Der größte lebende Geiger", urteilte der Berliner Tagesspiegel im vergangenen Jahr. Die Rede ist vom jungen Geiger Vadim Repin, der im Laufschritt die Konzertsäle der Welt mit seiner Kunst erobert hat. Zu Gast ist er beim diesjährigen Oleg Kagan Musikfest mit einem Kammermusikkonzert mit Werken von Johannes Brahms. An seiner Seite der junge und doch schon international höchst angesehene Pianist Alexander Melnikov und die künstlerische Leiterin des Festivals, Natalia Gutman.

 

In der ”Regenlied-Sonate” op. 78 von Johannes Brahms kann Vadim Repin seine musikalischen Attribute beweisen: glühende Leidenschaft mit makelloser Technik, Poesie und Feingefühl werden ihm bescheinigt. Da Brahms seine Violinsonaten für Geigenvirtuosen seiner Zeit wie Joseph Joachim oder Joseph Hellmesberger komponiert hat, ist der Schwierigkeitsgrad der Werke enorm. Alexander Melnikov übernimmt den Klavierpart, in dem das Piano in einem beinahe symphonischen Verhältnis der Violine gegenüber steht.

 

Im Klaviertrio C-dur op. 87 von Johannes Brahms, einem äußerst kunstvollen Werk, erleben Sie die Interpreten Vadim Repin, Alexander Melnikov und Natalia Gutman im kammermusikalischen Zusammenspiel. Schon Clara Schumann zeigte sich von diesem Werk verzückt: „Welch ein prachtvolles Werk ist das wieder! Jeder Satz ist mir lieb, wie herrlich sind die Durchführungen, wie blättert sich da immer ein Motiv aus dem anderen“, schrieb sie an Johannes Brahms. Ein Stück, das einmal mehr zeigt, dass Brahms‘ Ruhm nicht nur durch die großen Erfolge des „Deutschen Requiem“ oder der „Ungarischen Tänze“ begründet ist, sondern sich auch auf seine Qualitäten als Kammermusiker par excellence stützt.

 

Hinter dem Titel „Brahms plus ...“ verbirgt sich mit dem Werk von Dmitri Schostakowitsch, der Sonate d-moll op. 40 für Violoncello und Klavier, auch ein Blick ins 20. Jahrhundert. Schostakowitsch war als nachromantischer Ausdrucksmusiker einer der zahlreichen Komponisten, die von Brahms‘ Rolle als Erneuerer und Begründer kammermusikalischer Gattungen profitierten. Das lyrische und melodische Werk Schostakowitschs erfreut sich seit seiner Uraufführung 1935 großer Beliebtheit und hat sich rasch den Weg in die Konzertsäle der Welt gebahnt. Meisterlich interpretiert wird das Werk von Natalia Gutman und Alexander Melnikov.

 


„Brahms plus ...“

Festsaal Wildbad Kreuth

Samstag, 6. Juli 2002, 19.30 Uhr

 

 

 

 

 

Johannes Brahms (1833-1897)

Sonate für Violine und Klavier G-dur op. 78 ”Regenlied-Sonate”

 

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)

Sonate für Violoncello und Klavier d-moll op. 40

 

Johannes Brahms (1833-1897)

Klaviertrio C-dur op. 87

 

 

Vadim Repin, Violine

Natalia Gutman, Violoncello

Alexander Melnikov, Klavier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Karten und Information:

Musikfest Kreuth e.V.

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83708 Kreuth am Tegernsee

Fon +49 (0) 8029/1820

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Öffnungszeiten:

Montag – Donnerstag 8-12 Uhr und 14-17 Uhr

Freitag 8-12 Uhr