„Cello
plus ...“
ist der vieldeutige Titel des Konzerts, das die künstlerische Leiterin des Oleg
Kagan Musikfestes, Natalia Gutman, für ihre Meisterschüler, für renommierte
Solisten und für sich selbst als herausragende Instrumentalistin kreiert hat.
„Cello
plus ...“
steht dabei einmal für die besondere musikalische Qualität der
Instrumentalisten. Drei ihrer besten Meisterschüler hat Natalia Gutman
eingeladen, mit ihr gemeinsam dieses Programm zu gestalten. Nikolaj
Gimaletdinov, Myung-Jin Lee und Alexander Gerber heißen die jungen Talente, die
bei der „Grande Dame“ des Cellos, Natalia Gutman, die große Kunst des Cellospiels
gelernt haben und bereits Preisträger internationaler Wettbewerbe und Gäste auf
den Konzertpodien der Welt sind. Die Cellistin Myung-Jin Lee beispielsweise
wurde beim Folkwang-Wettbewerb in Essen oder dem internationalen
Maria-Canals-Wettbewerb in Barcelona preisgekrönt.
Und natürlich bleibt es nicht bei der
meisterlichen Besetzung der Cello-Stimmen. Die Geiger Anna Kandinskaia, Maria
Kagan, Svjatoslav Moroz, der Bratschist Milan Radicz, der Pianist Viacheslav
Poprugin und die beiden Schlagzeuger Mark Pekarski und Jeff Beer sind die
weiteren Künstler, die dem Oleg Kagan Musikfest zum großen Teil seit seinem
Bestehen persönlich verbunden sind.
„Cello
plus ...“
markiert aber auch die außergewöhnliche Besetzung der Stücke, die Natalia
Gutman ausgewählt hat und die jeweils ein ganz eigenes Klangbild erzielen:
Cello plus Cello ist die ungewöhnliche Doppelbesetzung des tiefen
Streichinstruments in Boccherins Streichquintett C-dur op. 46, aber auch in
Anton Arenskys Quartett a-moll op. 35. Cello plus Kontrabass erklingt in
Gioaccino Rossinis Duett, bei dem Rossini virtuos den klanglichen Möglichkeiten
der beiden Instrumente nachspürt. Cello plus Schlagzeug bietet die Sonate des
russischen Komponisten Viktor Suslin, die besonders die virtuosen Qualitäten
des Cellisten herausfordert.
Und schließlich bietet „Cello plus ...“ eine Bandbreite
kammermusikalischer Werke von der klassischen Literatur mit Boccherinis
Streichquintett über die Klangfarbe der romantischen Musik mit Mendelssohn
Bartholdys Klaviertrio c-moll op. 66 bis hin zu Werken russischer Meister.
Arenskys Quartett a-moll op. 35 ist eine einzigartige und eindrucksvolle
Hommage an Tschaikowsky, die liturgische Gesänge aus der russisch-orthodoxen
Totenmesse, Tschaikowskys geistliches Kinderlied op. 54/5 und das russische
Volkslieder „Ruhm der hohen Sonne im Himmel“ zitiert und verarbeitet. Die
Sonate für Cello und Schlagzeug stammt von dem russischen Komponisten Viktor
Suslin, der sich von der aserbeidschanischen Volksmusik zu diesem Klangwerk
inspirieren ließ, das durch die Verbindung von Cello und Schlagzeug einen
ungewöhnlichen Farbenreichtum erzielt.
Luigi
Boccherini (1743-1805)
Streichquintett
mit zwei Violoncelli C-dur op. 45 Nr. 4
Gioacchino Rossini (1792-1868)
Duett
für Violoncello und Kontrabass
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Klaviertrio
c-moll op. 66
Viktor Suslin
(*1942)
Sonate
für Cello und Schlagzeug
Anton Arensky
(1861-1906)
Quartett
a-moll op. 35 für Violine, Viola und zwei Violoncelli
Anna
Kandinskaia, Violine
Maria Kagan, Violine
Svjatoslav
Moroz,
Violine
Milan Radicz, Viola
Natalia
Gutman,
Violoncello
Nikolaj
Gimaletdinov, Violoncello
Myung-Jin Lee, Violoncello
Alexander
Gerber,
Violoncello
N.N., Kontrabass
Mark Pekarski, Schlagzeug
Jeff Beer, Schlagzeug
Viacheslav
Poprugin,
Klavier
Karten und
Information:
Musikfest
Kreuth e.V.
Geschäftsstelle
Kurverwaltung Kreuth
Nördliche
Hauptstraße 3
83708
Kreuth am Tegernsee
Fon
+49 (0) 8029/1820
Fax
+49 (0) 8029/1828
Öffnungszeiten:
Montag
– Donnerstag 8-12 Uhr und 14-17 Uhr
Freitag
8-12 Uhr