Kolja
Blacher und Viktor Tretjakov
Geigenvirtuosen
mit Kammermusik von Brahms bis Prokofjew
Zwei Konzerte beim diesjährigen Internationalen Oleg Kagan Musikfest Kreuth werden von herausragenden Geigenvirtuosen unserer Zeit gestaltet:
Am Mittwoch, den 9. Juli, gibt Kolja Blacher mit musikalischen Weggefährten ein Konzert mit Werken von Johannes Brahms und Robert Schumann. Am Freitag, den 11. Juli, musiziert Viktor Tretjakov mit Kammermusikpartnern Kompositionen von Johannes Brahms und Sergej Prokofjew. Beide Konzerte beginnen um 19.30 Uhr und finden im Festsaal von Wildbad Kreuth statt.
Kolja Blacher
war der jüngste Konzertmeister in der Geschichte des Berliner Philharmonischen
Orchesters, bevor er sich ausschließlich seiner solistischen Laufbahn widmete.
Heute gilt er als einer der herausragenden Geiger seiner Generation. Für das
Oleg Kagan Musikfest in Kreuth hat er Freunde um sich versammelt, den
Bratschisten Daniel Raiskin, den Pianisten Vassily Lobanov und die Cellistin und
künstlerische Leiterin des Festivals, Natalia Gutman, um mit ihnen Meisterwerke
der musikalischen Romantik zu musizieren: Brahms‘ Scherzo aus der Violinsonate
„Frei, aber einsam“, Schumanns Klavierquartett Es-dur op. 47 und Brahms‘
Klavierquartett A-dur op. 26, das heute als eines der schönsten
Kammermusikwerke des Komponisten gilt.
Viktor
Tretjakov
ist im internationalen Musikleben als Solist mit großen philharmonischen
Orchestern unter Dirigenten wie Lorin Maazel, James Levine, Andre Previn oder
Zubin Mehta bekannt geworden und kann heute mit Recht als einer der größten
Geiger seiner Zeit bezeichnet werden. Beim diesjährigen Musikfest spielt er mit
Vassily Lobanov, Natalia Gutman und mit der Geigerin Natalia Lihopoy Musik von
Johannes Brahms und Sergej Prokofjew. Prokofjew – von Ost und West sowohl für
sich reklamiert als auch verdammt – ist heute unvergessen durch die
„Symphonie classique“ und das Stück „Peter und der Wolf“. In Paris
schrieb er 1932 seine Sonate op. 56 für zwei Violinen, ein äußerst selten
gespieltes, unkonventionelles Stück. In Moskau vollendete er 1946 die Sonate
f-moll für Violine und Klavier op. 80, die heute als eine seiner originellsten
und besten Kompositionen gewürdigt wird. In diesem Jahr jährt sich sein 50.
Todestag – ein Grund mehr, seine Kammermusik von berufenen Interpreten auf die
Bühne des Festsaals von Kreuth zu bringen. Viktor Tretjakov kombiniert
Prokofjew mit Werken von Johannes Brahms: Im zweiten Teil des Programm erklingen
Brahms‘ „Regenlied-Sonate“ op. 78 und sein Klaviertrio c-moll op. 101 –
ein echter Publikumsliebling schon zu Brahms‘ Zeiten.
Karten und
Informationen:
Musikfest Kreuth e.V.
Geschäftsstelle Kurverwaltung Kreuth
Fon +49 (0) 8029/1820
Fax +49 (0) 8029/1828